Projekt: Neubau eines Einfamilienhauses
Bauweise : Holzrahmenbauweise
Ort: Tutzing
Fertigstellung: 2018
Wohnfläche: ca. 185 qm
Energiebilanz: keine Angaben

Auf einem sonnigen Hanggrundstück in Tutzing entstand ein großzügiges Einfamilienhaus aus Holz – natürlich, energieeffizient und im Einklang mit der umgebenden Natur.

Das Gebäude wurde bewusst zur Sonne und zu den bestehenden Bäumen hin ausgerichtet. Durch die geschickte Anordnung von Haus und Garage konnte ein Teil des alten Baumbestands des ursprünglichen Grundstücks erhalten bleiben, sodass das neue Gebäude behutsam in die gewachsene Umgebung eingebettet ist. Garage und Zuwegung liegen dezent im unteren Teil des Grundstücks, sodass der Wohnbereich frei den Blick in den Garten öffnet.

Mit rund 185 m² Wohnfläche und etwa 50 m² zusätzlicher Nutzfläche bietet das zweigeschossige Haus Raum für eine vier- bis fünfköpfige Familie. Die Ausführungsplanung und Realisierung erfolgten gemeinsam mit der Firma Fichtl Holzbau am Ammersee im Rahmen intensiver Planungsworkshops und Bemusterungen.

Erst beim Gang in den Garten wird sichtbar, dass sich unterhalb des Erdgeschosses noch eine Souterrain-Etage mit großen Fenstern befindet. Aufgrund der leichten Hanglage bot sich eine Unterkellerung an – durch das natürliche Tageslicht entsteht ein heller, freundlicher Raum, der teilweise als Wohnbereich mit Gästezimmer genutzt werden kann.

Im Erdgeschoss prägen Großzügigkeit und Helligkeit das Raumgefühl. Die gemeinschaftlichen Wohnbereiche öffnen sich mit bodentiefen Fenstern und großen Schiebetüren zum Garten und lassen reichlich Tageslicht herein. Dieses wird von den weiß gestrichenen Wänden und dem hellen, gespachtelten Estrichboden sanft reflektiert. Ein offener Grundriss, fließende Übergänge zwischen Innen und Außen sowie eine lichte Raumhöhe von 2,70 Metern verleihen dem Haus eine luftige, leichte Atmosphäre.

Das Ergebnis ist ein modernes, zeitloses und leicht skandinavisch anmutendes Zuhause, geprägt von klaren Linien, hellen Farben und einer offenen, freundlichen Stimmung. Es fügt sich harmonisch in die Topografie ein und macht die Verbindung zwischen Architektur, Landschaft und Materialität auf besondere Weise spürbar.