Blick vom Garten auf das renovierte Gebäude, rechts ein Baum
Projekt: Sanierung einer Villa aus den 30er Jahre
Bauweise : Bestand. Massivbau mit Holzbalkendecken
Ort: München
Fertigstellung: 2016
Wohnfläche: ca. 240 qm
Energiebilanz:
Blick auf das Haus auf dem Garten, Balkon im ersten Stockwerk
Eingangsbereich des Gebäudes mit Glasvordach und mehreren Stufen bis zur Tür
Blick aus dem Gang in den Wohn- Essbereich, links ein Kamin, Holzfussboden
Blick aus dem Wohn- Essbereich in die Küche mit Kücheninsel
Wohnzimmer mit Holzfussboden und einem modernen Kamin, Holzlager
Treppbenhaus des Gebäudes
Modernes Badezimmer mit grau gefliesten Kachelboden
Gäste-WZ mit modernen WC und Waschbecken
Aussenansicht des Gebäudes in Schwarz/Weiss, vor der Sanierung

Ein Haus aus den 1930er-Jahren, neu geordnet und als Einfamilienhaus weitergedacht.

In einem Wohnquartier in München wurde ein Bestandsgebäude aus den 30er Jahren umfassend saniert und in seiner Struktur neu organisiert. Ursprünglich waren eine Praxis und zwei Wohnungen darin untergebracht. Ziel war, die einzelnen Einheiten wieder zu einem zusammenhängenden Haus für eine junge Familie zu verbinden – mit mehr Licht und einem stärkeren Bezug zum Garten.

Der frühere, seitlich zwischen Garage und Haus liegende Eingang war kaum wahrnehmbar. So wurde er  an die Straßenseite verlegt und klar neu gestaltet als einladende Geste für Besucher. Es entsteht eine eindeutige Adresse und ein direkter Zugang ins Haus.

Im Inneren wurden die Grundrisse angepasst und vereinfacht und eine innen liegende Treppe entfernt. Die zentrale schöne alte Holztreppe dient heute wieder als Treppenhaus für alle Geschosse.

Das Erdgeschoss bildet heute die Wohnebene mit offener Küche, Essplatz und einem kleinen Wohnbereich am Kamin. Über die erhaltenen Schiebetüren mit Glaseinsatz schließt ein separates Wohn- und Fernsehzimmer an. Im ersten Obergeschoss liegen die Kinderzimmer und es gibt Platz für Gäste. Das Dachgeschoss dient als Rückzugsbereich für die Eltern.

Große Öffnungen im Erdgeschoss verbessern den Zugang zum Garten und bringen mehr Tageslicht ins Haus. Die Terrasse wurde neu angebunden und in das Gartenniveau integriert, sodass Außen- und Innenraum selbstverständlich miteinander verbunden sind.

Im Zuge der Sanierung wurden Dach und Fassade energetisch ertüchtigt, neue Gauben ergänzt und passende Fenster eingebaut. Gleichzeitig blieben prägende Bauteile erhalten: die bestehende Treppe, Eichenparkettböden und historische Innentüren.